Reconquista 2050 – Warum ich zur demokratischen Rechten gehöre

Reconquista 2050

Warum ich zur demokratischen Rechten gehöre

Von

Wolfberg

Achtung. Dieser Artikel ist nicht Politisch Korrekt. Für bleibende Schäden haftet der Autor nicht.

In Science Fiction Filmen gibt es bei den Außerirdischen immer keine Ethnien, keine regionalen Unterschiede. Es gibt nur eine planetare Welt-Kultur und eine Welt-Rasse. Man kann das kulturelle Entropie nennen. Die Menschheit bewegt sich immer schneller werdenden Schrittes auf die „Eine Welt“ zu. Den Zustand der kulturellen und ethnischen Entropie. Was sicher die vielen Europäischen Gutmenschen und Linken beklatschen mögen, ist mir ein Horror. Und nicht von Ungefähr, denn was sie nicht sehen, und mir klar vor Augen ist, dass wir in dieser „Einen Welt“ keine Rolle mehr spielen. Schlicht gesagt: der weiße, christlich geprägte, demokratisch denkende Europäer wird nicht mehr existieren. Was auf dem Spiel steht ist die bloße Existenz der weißen Rasse, pardon, der kaukasischen Ethnie. Mist, jetzt habe ich mich doch wieder politisch korrekt ausgedrückt. Nun ja. Wir sagen in deutsch ja nicht mehr Rasse, weil das Wort böse ist. Und wir sagen auch nicht mehr Weiße, wir sagen auch nicht mehr Indogermanen, wir sagen „Kaukasier“. So weit ist es gekommen. Wir dürfen uns nicht mal mehr wirklich benennen, müssen sogar verstecken wer wir sind, hinter solchen Phrasen.

Nun mag einer sagen, was soll’s? Ist die weiße Rasse überhaupt Wert, erhalten zu werden? Wenn sich in 1000 Jahren alle Rassen vermischt haben und alle Menschen Bastarde sind, ist das nicht toll? Dann gibt es keinen Rassismus mehr! Oder nicht? Nun ja. Man kann auch alle politischen Richtungen verbieten, dann gibt es keinen Parteienstreit mehr. Und natürlich schafft man die eine Weltreligion, dann gibt es auch keine religiösen Streite mehr. Und am besten man züchtet die Menschen in Schnecken um, schafft die Geschlechter ab, damit es keinen Geschlechterkampf mehr gibt. Man kann alles. Nur ob man es wollen soll, das ist die Frage. Ich will es jedenfalls nicht. Das ist eine Frage der Entscheidung.

Ich betrachte mich als „demokratischer Rechter“. Was ist das? Für mich ist es dies: ich nehme Abschied von der irrationalen, vorurteilsvollen „alten“ Rechten, bleibe aber Rechts. Ich nehme durchaus an, dass alle Rassen gleich wertvoll sind. Ich glaube nicht, dass Weiße besser sind als andere. Araber, Asiaten, Aborigines, was immer man für Rassen oder Ethnien oder Völker betrachtet, ich halte alle für gleichermaßen wertvoll. Daher bin ich ein Freund der Menschenrechte. Ich glaube, es gibt allen Menschen gemeinsame Rechte, alle Menschen haben das Recht ohne Unterdrückung und Anfeindung geachtet zu werden. Aber ich möchte nicht alle HIER. Hier, d.h. in Deutschland, in Europa. Dabei bin ich nicht mal total gegen Migration. Migration ist Teil unserer Welt, war es immer und wird es immer sein. Aber jedes Volk hat das Recht und die Verantwortung für seine Art, nicht endlos großen Zuzug zu gestatten. Daher nenne ich mich heute „demokratischer Rechter“. Ich möchte, dass Deutschland das Land der Deutschen bleibt. Der genetisch Deutschen, um sich klar auszudrücken. Das bedeutet nicht, dass ich gegen Zuzug generell bin. Es bedeutet aber, dass ich klar sehe, dass es schon jetzt zu viele Migranten sind. Mir ist es in dieser Frage auch reichlich egal, ob sich Neuankömmlinge anpassen oder nicht. Ich will nicht mehr Türken, Araber oder Russen in Deutschland, egal wie nett oder angepasst sie sein mögen. Ich möchte, dass Deutschland das Land der Deutschen bleibt. So wie Frankreich das Land der Franzosen, die Türkei das Land der Türken und Japan das Land der Japaner ist. Ich möchte keine kulturelle und ethnische Entropie.

Ich sage es noch einmal klar: ich bin GEGEN jede Form des Rassismus! Keine Rasse ist weniger Wert oder schlechter. Niemand darf wegen seiner Rasse drangsaliert werden. Aber ich möchte, dass meine Heimat nicht in 200 Jahren von Arabern und Türken bevölkert wird. So wenig wie ein Türke wollen würde, dass in der Türkei in 200 Jahren vornehmlich Deutsche oder andere Völker lebten.

In allen Ländern Europas gibt es einen durch Kolonialisierung und Weltkriege erzeugten Schuldkomplex, ein sich übertreffen wollen im Gutmenschentum, einen überspannten Altruismus, selbst wenn er unsere Zerstörung herbei führt. Ich bin durchaus dafür, Völkern in Not zu helfen. Aber ich möchte, dass ihnen in IHREM Land geholfen wird, nicht in unserem. Und man höre mir BITTE mit diesem dummen Argument auf, diese und jene Arbeiten würden Deutsche nicht machen. Einmal leben wir im Zeitalter der 400 Euro Jobs, und andererseits hätten wir ja wenigstens Europäische Ausländer herein lassen können, wenn es wirklich nicht anders ginge. Vor allem hätten wir mal ehrlich sagen können: gut wir brauchen genau so und so viele, wenn die da sind, ist wieder Schluss. Oder man hätte in einer solch essentiellen Frage vielleicht mal die Mehrheit des Volkes befragen können. Eine so umfassende Zulassung von Migration ist nämlich in JEDEM Fall eine tiefgreifende Veränderung der Gesellschaft, und solche wesentlichen Entscheidungen hätte ich als Demokrat gerne aus dem Volk heraus diskutiert und entschieden und eben NICHT wieder von einer besserwissenden Obrigkeit verordnet. Jetzt sind die Nationen Europas, oder vor allem: Westeuropas, Migrationisländer geworden, weil es eine Obrigkeit so verordnete, gegen den überwiegenden Willen der Heimatvölker.

Nun bin ich mir durchaus bewusst, dass es sehr viele fleißige, integrationswillige Migranten gibt, die hier wenig Probleme bereiten. Typischerweise sind es immer die selben Gruppen von Migranten die die wirklichen Probleme machen: Araber und neuerdings Russen. Sie beinhalten zu einem erheblichen Teil aggressive, kriminelle und integrationsunwillige Menschen. Das ist eine statistisch nachweisbare Tatsache. Und man verschone mich BITTE mit dieser unsäglichen Ausrede, die armen Ausländer hätten es schwer. In Großbritannien, wo es anders als in von PC beherrschtem Deutschland, statistische Erfassungen von Migranten gibt, hat man festgestellt, dass etwa Pakistani wesentlich eher kriminell, frühverrentet und nicht integriert sind, während etwa Inder durchaus gut angepasst und fleißig sind. Inder und Pakistani sind das gleiche Volk, die nur eines unterscheidet: Die Pakistani sind Moslems. Und das möchte ich klar sagen. Ich halte den Islam für eine sehr, sehr große Gefahr. Anders als Judentum und Christentum, ist der Islam eine sehr viel mehr am Jenseits orientierte Religion, ohne Impulse für Wissen, Forschung, Wirtschaften oder andere „diesseitige“ Tugenden, wie sie etwa aus der protestantischen Ethik entstanden sind. Und auch in unserer säkularen Zeit, sind wir mehr vom Christentum geprägt als manchen klar und manchen lieb ist. Christentum und Judentum waren die Wurzeln all dessen, was unsere sogenannte moderne Gesellschaft ausmacht, aus dem alles erwuchs, manches in Anlehnung an das Christentum, anderes in Widerstand dagegen, aber immer daran sich reibend oder orientierend. Uns ist oft gar nicht klar, wie stark unsere Vorstellungen von Menschenrechten, vom säkularen Staat, von Demokratie und individualistischer Freiheit eben UNSERE Werte sind, welche Araber oder Asiaten eben nicht teilen, oder davon sich ein paar Teile herauspicken, so lange Europa und Amerika noch Tonangebend sind.

Was in Europa passiert, das ist die Selbstzerstörung unserer Kultur und unserer Lebensart. Das Kernproblem ist doch dieses. Wir ethnischen Europäer sind so von Selbstzweifeln, ich möchte sogar sagen Selbsthass erfüllt, haben eine Kultur des Nihilismus und der Zerstörung aller Werte errichtet, dass wir gar keinen moralischen Widerstand mehr aufbauen. Wir reden heute noch von Integration von Migranten, dabei gibt es bereits heute eine „umgekehrte Integration“: es gibt Deutschen-freie Zonen. Ein böses Wort. Aber leider wahr. Es gibt Schulen, an denen Deutsche eine so kleine Minderheit sind, dass Deutsche Schulkinder verprügelt werden wenn sie zum Ramadan Schinkenbrote essen. Die Schulleitung stellt sich dann immer auf die Seite der muslimischen Migranten, wer dagegen protestiert wird als Rassist mundtot gemacht. Und in Europa gibt es die ganze Schicht der ultratoleranten Medien, der modernen Bischöfe, der weichgespülten Politiker und der ganzen Intellektuellen, welche auf dem „linken Auge“ blind sind, und nur die bösen Rechten sehen.

Ich verurteile natürlich jede rechte Gewalt. Aber hat man sich EINMAL gefragt, woher die unter Deutschen zunehmende Ablehnung von Ausländern und Muslimen herkommt? Es wird nur als unmoralisch gegeißelt. Dass hier für immer mehr Deutsche einfach ein Zustand erreicht ist, in dem man sich in immer mehr Gegenden Deutschlands als Fremder im eigenen Land ansieht, darüber wird nie diskutiert.

Das bizarrste aber ist doch dies: all die Vorreiter einer Multikulti-Gesellschaft, Grüne, Linke usw. die gerade die muslimischen Ausländer immer wieder fördern und hier in Massen her karren lassen, gerade jene bringen damit Menschen hierher, welche in krassem Gegensatz zu den liberalen Positionen der Migranten selbst stehen! Viele arabische, türkische und russische Migranten haben so radikal konservative und reaktionäre Werte, dass jedem Grünen eigentlich die Haare ausfallen würden, wenn er sich WIRKLICH einmal damit befasst, was für Leute er hier rein gelassen hat. Viele Hakans, Aisches und Vladimirs haben eben Werte und Ansichten, die eigentlich nicht wesentlich von der NPD unterscheiden. Sie sehen die Deutschen als Verlierer, als Opfer, als Untermenschen und Dekadente, sie sehen deutsche Frauen als Schlampen, halten Emanzipation nichts, von Rechten für Homosexuelle gar nichts, und sehen Atheisten als Heiden, die nichts wert sind an. Sie kämpfen gegen die freie Gesellschaft und die Vielfalt an, die die Linken und Grünen so lieben. Nicht aktiv, nein, einfach mit den Füßen und Geburtenzahlen. Es ist (noch) keine gewaltsame Eroberung, sondern eine per Geburten. Während die Ehen und Beziehungen der Europäer immer kürzer werden, immer weniger Kinder von ethnisch europäischen Menschen auf die Welt kommen, immer mehr Europäer Single sind oder bestenfalls Alleinerziehende, haben die Familien von Türken und Arabern gern ein Duzend Kinder, und holen jeden erreichbaren Verwandten nach. Allein in Italien landen Tag für Tag tausende Araber aus Afrika. Tendenz steigend.

Schon jetzt gibt es in allen Städten immer größer werdende Viertel, in denen Deutsche unbeliebt sind, nicht willkommen und sich den Sitten der Muslime anpassen müssen, in denen Migrantengangs und Clans den Ton angeben. Berichtet oder gar diskutiert werden darf darüber nicht. Und so geschieht es in allen anderen Ländern Westeuropas genauso. Wie gesagt, natürlich gibt es auch viele fleißige und ehrenwerte Migranten. Aber im Ganzen ändert sich hier eine Gesellschaft, und zwar nicht zu mehr Freiheit oder Toleranz, denn viele Migrantengruppen haben eben weithin eine Mentalität, welche mit unserem Weltbild keineswegs vereinbar ist. Sie müssen es auch nicht immer aggressiv durchsetzen, weil die Europäer ihnen ja willentlich alles preisgeben. Es gibt jedes Jahr hunderte von Gerichtsurteilen, in denen Migranten Verbrechen nur mildernd oder gar nicht angerechnet werden, weil deutsche Richter berücksichtigen, dass Dinge wie Vergewaltigung in der Ehe im Islam gar kein Verbrechen sind. Nach dem Islam hat der Mann das Recht seine Frau zum Sex zu zwingen. Dem steht unser Verständnis von Menschenrechten in hartem Gegensatz entgegen, aber dafür zu kämpfen, dessen Einhaltung gar zu erzwingen, dafür kämpfen in Europa nur wenige.

Wir haben keinen Glauben mehr an uns. Wir glauben im Innersten, durch unsere böse Vergangenheit verdienen wir diesen Untergang. Das ist die Krankheit von Selbstzweifel und Selbsthass, welche uns in erster Linie kaputt macht. Und das ist es, wobei ich nicht still sitzen kann. Wie kann ich zusehen, wie unser Land, und wie ganz Europa untergeht? Überrannt wird von einer Kultur und Rasse, die IHRE Werte durchaus hochhält, und eben NICHT einen solch toleranten Relativismus besitzt, der uns so sein lassen wird, wenn sie einmal die Mehrheit bilden! Dass hier am Ende nur ein Bürgerkrieg stehen KANN, wenn die Zahl dieser Art von Migranten weiter gestiegen ist, wenn der von unseren Völkern aufgebaute Wohlfahrtsstaat am Ende ist, der viele gerade dieser Migranten alimentiert, und wenn die Konflikte immer stärker werden, dann wird in der Tat ein Bürgerkrieg heraufziehen. Ob an dessen Ende den ethnischen Europäern mit ihren Selbstzweifeln, ihrem Relativismus und Nihilismus wirklich noch die Kraft für eine Zweite Reconquista bleibt, das mag man bezweifeln.

Ich sehe der Zukunft mit Schrecken entgegen, und kann die Naivität und das dümmliche Gutmenschentum nicht verstehen. Wie kann man NICHT für sein Volk und seine Rasse eintreten und kämpfen? JEDES moralisch gesunde Volk würde für sein Land kämpfen, dafür dass es einen Platz in der Welt hat, in der es allein seine Geschicke bestimmt, wie es das Recht jeden Volkes ist! Wie können wir Westeuropäer dasitzen, und uns schlicht von Muslimen Weggebären lassen? Das ist es, was ich nicht verstehen will, diese Lust am eigenen Untergang, wie man das provoziert, was alle unsere Werte zerstört, nämlich gerade unsere Vorstellungen von Menschenrechten, von Vielfalt und Toleranz. Wir kämpfen ja nur auf der rechten Seite gegen die Extreme! Gegen NPD Aufmärsche und böse Nazis findet man immer zahllose Gutmenschen, aber wo bleiben die Aufmärsche gegen Überfremdung? Gegen Migrantengewalt? Gegen Anti-Deutschen Rassismus von Ausländern? Warum haben wir aufgehört dafür zu kämpfen, was das natürliche Recht JEDEN VOLKES ist, dass unser Land uns gehört? Dass Deutschland das Land der Deutschen bleibt?

Ich habe keine Abneigung gegen irgend ein Volk. Aber ich möchte einfach nicht, dass so viele Massen von Fremden hier sind, und durch die bloße Vermehrung dies in 200 Jahren ihr Land ist, und ethnische Deutsche hier eine winzige Minderheit bilden, welche auf die Gnade von Arabern und Türken angewiesen sind, und am Ende WIR uns in ihre Sitten integrieren müssen, weil gerade diese ihre Sitten und Vorstellungen eben NICHT als relativ ansehen. Dass wir unsere Kultur, unser Erbe, die Nation unseres Volkes so einfach aufgeben, so eine Scheißegal Haltung dazu einnehmen, dass kann und will ich nicht akzeptieren und verstehen. Ich kann ehrlich sagen, gegen keine Gruppe, Ethnie oder kein Volk etwas zu haben. Ich will nur mein Land für mein Volk zurück.

Kategorien:Deutschland, Europa

Plädoyer für die Deutsche Souveränität – Gegen die „Vereinigten Staaten von Europa“

Plädoyer für die Deutsche Souveränität
Gegen die „Vereinigten Staaten von Europa“

Seit Jahren gehört es zu den Gepflogenheiten der vier traditionellen West-Parteien in Deutschland sich, wie sie es formulieren „zu Europa zu bekennen“. Nun wird keiner in Deutschland bestreiten, dass Kooperation und Frieden mit den Nachbarn in Europa positive und wünschenswerte Ziele sind. Was bei der Floskel „Europa“ leider immer vertuscht wird ist, dass es mehr als nur eine Vision gibt, wie Kooperation in Europa aussehen kann! Hier wird, wieder einmal, mit der Behauptung von Alternativlosigkeiten Politik betrieben, als wäre das gegenwärtige Konstrukt der EU die einzige Möglichkeit, die Völker Europas zusammenarbeiten zu lassen und es wird oft genug sogar unterstellt, die Alternative zur EU wäre Krieg! Noch schlimmer, wenn sogar das Experiment des Euro zur Schicksalsfrage aufgebauscht wird. Politik in der Demokratie muss immer Alternativen haben, und in Zeiten von Risiken und solch entscheidenden Umbrüchen muss es immer einen „Plan B“ geben, weil man sonst in Gefahr läuft etwa seitens der Wirtschaft erpressbar zu werden. Und genau das geschieht ja mit dem EURO – Projekt derzeit.

Natürlich haben die Deutschen aus historischen Gründen ein skeptisches Gefühl zur Idee des Nationalstaates. Die Nation aber so einseitig als negativ zu brandmarken ist etwas, das man in anderen Nationen Europas kaum nachvollziehen wird. Wenn sich nun in der EU Probleme auftun, dann sind dies meines Erachtens weder zufällige noch rein vorübergehende Probleme, sondern Anzeichen eines strukturellen Problems in der von einer politischen Obrigkeit erfundenen „Europäischen Union“, die so wie sie heute konstruiert ist, niemals die Zustimmung der Mehrheit der Völker Europas gewonnen hätte. Es gibt viele gute und vernünftige Gründe, sich gegen DIESE Form der erzwungenen Einigung als „EU“ Superstaat zu wenden, und dem Nationalstaat den Vorrang zu gewähren.

1) VOLK ALS SOUVERÄN. Fangen wir ganz formell an, mit dem Grundgesetz. Das GG der Bundesrepublik basiert auf der Souveränität des Deutschen Volkes. Der Staat ist die Summe aller Deutschen, nicht die Summe der Franzosen, Italiener oder Tschechen. Und ein Europäisches Volk gibt es völkerrechtlich nicht. Wenn nun Herr Schäuble die wichtigste Grundlage des deutschen Grundgesetzes anzweifelt, so kann man sich eigentlich nur wundern. Wenn er etwa sagt, die Souveränität der Deutschen Nation sei nicht mehr zeitgemäß, so mag dies zwar sein Wunsch sein, aber mit der Verfassung vereinbar ist dies nicht. Überdies möchte ich anmerken, wenn ein prominentes Mitglied etwa der Linkspartei dies gesagt hätte, würde dieser sofort 24/7 vom Verfassungsschutz beobachtet werden wegen „verfassungsfeindlicher Aussagen“; warum dies bei Herrn Schäuble nach solchen Äußerungen nicht geschieht, mag ein jeder selbst erwägen. Selbst wenn man anstrebt, einen neuen Staat „Europa“ zu gründen, gleich ob schrittweise oder auf einmal, so kann es rechtlich wie auch moralisch gar nicht anders gehen, als dass der Souverän selbst diese Entscheidung trifft. Eine Entscheidung solch einer Tragweite, wie die Abgabe von Hoheitsrechten des Deutschen Volkes an eine zudem nicht demokratisch legitimierte (d.h. abwählbare!) Instanz wie die EU Kommission wäre moralisch und rechtlich ohne einen Volksentscheid undenkbar. Auch das GG sieht ja „Abstimmungen“ als Möglichkeit den Volkeswillen zu ermitteln selbst vor, die Einführung von Volksentscheiden wäre also auch mit dem GG gedeckt. Ob von Parteien eingesetzte Gerichte wie Karlsruhe dies decken, steht aber leider auf einem anderen Blatt.

2) FINANZHOHEIT DES VOLKES. Man kann die grundlegenden Elemente eines Staates, die Kontrolle eines Volkes über sein Steuergeld in Form der Haushaltshoheit der nationalen Regierung kaum überbewerten! Wenn wir Steuern zahlen, so ist es nur recht und billig, wenn wir darüber auch selbst entscheiden, was mit diesem Geld geschieht. Dies wird in der repräsentativen Demokratie durch die von uns gewählten Parlamente gesichert. Egal was man vom gegenwärtigen System hält, dies ist die Grundlage der Demokratie. „No tax without vote“, “keine Steuer ohne Stimme” war der Schlachtruf der Amerikanischen Unabhängigkeitsbestrebung von England, und die Idee hat die Demokratie geprägt, dass nämlich ein Volk keine Steuern dulden muss, die von Menschen beschlossen wurde, welche es nicht in einer Wahl legitimiert hat. Damals war es der König von England, heute ist es die Europäische Union mit ihren Gremien, Gouverneuren und Kommissaren. Es würde bedürfen, dass es eine gewählte EU Regierung, einen EU Präsidenten mit demokratischer Legitimation und eine 100%ige Haushaltskontrolle durch das EU Parlament gibt um eine wie immer geartete Hoheit über Steuern zu rechtfertigen. Derzeit aber entscheiden darüber Kommissare die wir niemals wählen konnten und auch niemals abwählen können, wenn sie uns nicht mehr passen.

3) KEINE EUROPÄISCHE ÖFFENTLICHKEIT. Das wesentliche Element eines Staates als einer Gruppe von Bürgern die sich eine gemeinsame Regierung geben ist die Existenz einer gemeinsamen Öffentlichkeit, und die ist heute, allen Bestrebungen zum Trotz, nicht im Geringsten vorhanden. Öffentlichkeit bedeutet, dass sich in Medien, Presse, öffentlichem Diskurs und Wahlkampf die Themen um die gemeinsame Sache drehen. In dieser Öffentlichkeit wird aber zu 90% nationales debattiert. Wir wissen eben nur sehr vage, was gerade in Frankreich, Spanien oder Schweden so gerade los ist. Uns beschäftigt zumeist, was in Deutschland passiert, und den Bürgern anderer Nationen geht es ebenso. Völker die so auf sich und ihre Sachen fokussiert sind in einen gemeinsamen Staat „EU“ zu überführen und gar ein Parlament zu installieren, dass über ihre Angelegenheiten entscheiden soll, ist daher reiner Wahnwitz, solange es keine gemeinsame Öffentlichkeit gibt. Es wäre ein reiner Pseudo-Staat, der zwar Befugnisse hätte, aber gar kein Volk. Es wäre das Ende der Demokratie selbst, denn ohne öffentlichen Diskurs und öffentliche Aufmerksamkeit kann es keine demokratische Willensbildung in einer Bevölkerung geben, und das Haupthindernis ist dabei die gemeinsame Sprache, oder genauer die Abwesenheit einer solchen. Mit Menschen die unsere Sprache sprechen können wir uns gemeinsame über Dinge unterhalten, einen politischen und demokratischen Diskurs führen. Über deutsche Parlamentarier wissen wir auch einigermaßen bescheid, wir können also eine Entscheidung treffen, wem wir unsere Stimme geben. Wir können uns ein Bild über Parlamentarier machen indem wir ihre Reden, ihr Handeln, ihre Interviews usw. lesen. Bei Parlamentariern anderer Sprachen wäre dies kaum möglich, auch wenn man Reden übersetzt.

4) DEMOKRATIE VS GRÖSSE. Es scheint mir auch, studiert man die Demokratie in den verschiedenen Staaten, eine klare Sache, dass je größer ein Staat ist, umso undemokratischer wird er. Demokratie lebt am besten, wenn es kleine Staaten mit einer überschaubaren Anzahl an Bürgern gibt, etwa in der Schweiz oder in Norwegen. Je größer die Staaten sind, umso schwerer wird es, Kompromisse zu finden, in denen sich alle noch ausreichend wiederfinden, um den Staat auf Dauer als legitim und grundsätzlich ihren Interessen dienend zu betrachten. Man sieht sehr gut in den USA das solch ein Superstaat eine erhebliche Unzufriedenheit erzeugt, und einen großen Anteil der Bevölkerung die Regierung nicht mehr als „die eigene“ Regierung ansieht, sondern als eine oktroyierte Herrschaft ansieht. Dies ist bei Staaten solch einer Größe unvermeidlich, da hier nur noch umso kleinere „gemeinsame Nenner“ vorherrschen. Im Beispiel der USA etwa ist die Identität „Amerikaner“ ziemlich inhaltsleer, im Vergleich mit der starken und kulturell starken Identität der Bürger in den amerikanischen Einzelstaaten, und dies trotz ihrer langen, gemeinsamen Geschichte. Durch die Größe wird ein Staat auch sehr unflexibel und unbeweglich, da eine so breite Zustimmung und solche weite Rücksichten auf alle Regionen (im Falle Europas aller Völker) kaum mehr möglich ist, ohne eine schwache, langsame und starre Politik zu bekommen. Die Politik muss hierbei auch unweigerlich ihre Stärke weiter einbüßen, so dass andere Kräfte wie die Wirtschaft und das Banken- und Spekulationswesen unweigerlich erstarken, gegenüber einem schwachen Riesenstaat Europa, der durch 26 und mehr Völker und seine Interessen gefesselt würde. Die Alternative wäre die Aufhebung der Demokratie in der EU, um auch gegen die Interessen einzelner Staaten der EU zu handeln, und dies ist genau die Entwicklung zur Postdemokratie welche wir gerade erleben. Ein Staat „Europa“ als Vereinigte Staaten kann gar keine solche demokratische Rückbindung haben, da er vollkommen handlungsunfähig wäre ob der vielen auseinanderstrebenden Interessen der Völker Europas, und die Politiker wissen das auch.

5) NATION ALS VIELFALT. Ich halte auch das Konzept der EU darum für falsch, weil es genau das zerstört, was uns Europäer über Jahrhunderte an der Spitze der Welt gehalten hat, unsere Vielfalt, und die Konkurrenz zwischen den Nationen, die uns zwang, immer besser zu werden. Die EU hat bereits jetzt eine sehr starke Tendenz für alles Normen und Vereinheitlichung zu schaffen, und damit die Vielfalt von Wirtschaft und Kultur zu untergraben. Es ist eine Form der „kulturellen Entropie“, in der die Unterschiede nach und nach zerstört werden und die Schaffung eines „Einheitsmenschen“ am Ende steht, quasi eines „Weltbürgers“ ohne Heimat und Kultur. Nur mit solchen entwurzelten Menschen wäre ein solcher, abstrakter Superstaat überhaupt zu gründen, und auch wenn man dies herbeiführen kann, muss man sich schon fragen, ob man das wollen soll! Die Frage ist doch, ob Europa jetzt überhaupt Sinnvollerweise von einer zentralen Regierung verwaltet werden kann. Die Unterschiede zwischen Deutschen, Engländern, Griechen oder Ungarn ist doch erheblich größer als es etwa 1871 zwischen Hessen, Bayern und Preußen war! Kann man solche Unterschiede der Mentalität, der Geschichte, der Kultur einfach so ignorieren? Wie soll man solch unterschiedliche Völker in ein Staatswesen zwingen? Ich finde es eine unsinnige Ignoranz, wenn man so tut, als gäbe es nur zwei Alternativen, den EU Einheitsstaat und den Rückfall in völlig isolierte Nationen! Das ist doch ein Unsinn! Warum kann man keine lose Föderation von Staaten bilden, in denen die Nationen Europas zwar kooperieren und sich grundlegende gemeinsame Standards geben, aber die letzte Entscheidungsgewalt bleibt bei den nationalen Parlamenten?

6) EU ALS OKTROYIERTE GEWALT. Ich kritisiere hier überdies auch schon das Vorgehen. Man schafft hier einen Superstaat EU mit einer Politaristokratie, als eine von der Obrigkeit verordneten Sache, und das ganze Gerede der „Alternativlosigkeit“ schafft bei der Bevölkerung eine Resignation, ein „sich fügen“ und ein Gefühl der Ohnmacht in wichtigen, politischen Fragen, die eine Entpolitisierung befördern, welche am Ende die Demokratie weiter untergraben. Demokratie lebt davon, dass Menschen über ihre Belange entscheiden, und den Eindruck haben, dass sie die Wahl haben. Merken die Bürger aber, dass in immer mehr und allen wichtigen Fragen ihre Stimme gar keinen Unterschied mehr macht, u.a. in Deutschland weil alle Parteien im Bundestag sowieso in allen Fragen der EU der gleichen Meinung sind, so gefährden wir langfristig auch die Legitimation der Demokratie selbst! Am Ende fragen sich dann viele Bürger, warum nicht gleich Experten an die Macht lassen, wenn unsere Wahl eh keinen Unterschied mehr macht. Solche Experten bzw. Technokraten sind in Italien und Griechenland ja schon an die Macht gekommen. Solch eine Entwicklung kann einen nur mit großer Besorgnis erfüllen, da wir im 21. Jahrhundert eigentlich mehr Demokratie bräuchten und nicht weniger!

7) DEUTSCHLAND FIDNET ZU SICH. Für Deutschland ist der Fall nun besonders prekär. Schäuble sagte, und damit trifft er durchaus einen Kern, dass Deutschland seit 1945 nicht mehr souverän gewesen sei. Man kann sagen, eigentlich lebt das Deutsche Volk schon seit 1918 nicht mehr als freies, selbstbestimmtes Volk! Nach 1918 kam das Diktat von Versailles, nach 1933 die Nazis, nach 1945 die Alliierten und 1990 sind wir schnurstracks in EU und EURO marschiert. Da wäre doch einmal die Frage angebracht, ob wir Deutschen nach fast 100 Jahren der Unfreiheit nicht einmal besser daran getan hätten, einmal einige Zeit einfach nur wir selbst zu sein? Hätte uns eine gewisse Zeit, ein paar Generationen wirklicher Unabhängigkeit und Freiheit nicht einmal gut getan? Was wäre so falsch, wenn wir uns nach der turbulenten Zeit des 20. Jahrhunderts einmal für einige Zeit darauf besinnten, allein für uns unseren Weg zu gehen? Nicht isoliert oder als Sonderweg, aber frei und wirklich endlich einmal selbstbestimmt? Die Schweiz und Norwegen gehen auch unabhängig ihren eigenen Weg, beides sind starke Demokratien. Es würde uns ja nicht an einer Kooperation hindern, aber als Staat würden wir für einige Generationen eben doch endlich einmal unseren eigenen Weg gehen, und niemandes Herr und niemandes Untertan sein wollen. Auch so wären friedliche Nachbarschaft, Völkerverständigung und Kooperation möglich. Es wäre für uns ein Weg mit unserer Identität und Geschichte ins Reine zu kommen, anstatt sich gleich wieder in das nächste gesellschaftliche Abenteuer zu stürzen! Wir haben doch gar kein Gefühl, gar keinen Sinn mehr für eine deutsche Identität, wie wollen wir uns da in eine Europäische einfügen, inmitten von Staaten die sich ihrer nationalen Identität sehr wohl bewusst sind!

8) KRISEN DES ERZWUNGENEN STAATES. Es ist doch auch eine sichtbare Tatsache, dass selbst die heutigen Staaten teilweise nur gerade so zusammenhalten. In vielen Staaten Europas gibt es immer stärker werdende Spaltungstendenzen, und über Jahrhunderte mit Zwang zusammengehaltene Staaten sind an der Grenze der Teilung, wenn wir an die Flamen und Wallonen Belgiens denken, Schotten, Waliser und Iren in Großbritannien, Nord- und Süditalien. Es gibt kaum ein Land Europas in dem es keine starken Spaltungstendenzen gibt, oftmals wie im Spanischen Baskenland, in Nordirland und Ex-Jugoslawien verbunden mit Krieg und Gewalt! Erzwänge man hier einen Superstaat „EU“ würde man damit vermutlich viel eher den Bürgerkrieg der Zukunft begründen, den man eigentlich verhindern wollte, und bereits in der EURO Krise zeigte sich, dass dieser Zwang in erheblichem Maße den Hass zwischen Völkern schürt, eben weil Menschen hier das Gefühl bekommen, nicht mehr Herr ihres Schicksals zu sein!

9) PRIMAT DER DEMOKRATIE. Über allen anderen Fragen muss in Europa eines klar sein, es muss ein Primat der Demokratie herrschen! Der Erhalt der Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Projekt, das andauernd erhalten und ausgebaut werden muss. In der Schaffung der EU haben Bürokraten und Interessen der Banker und Ökonomen aber nun eine Vormacht erlangt, womit das Primat der Politik und damit die Demokratie untergraben werden, mit jeder neuen Krise mehr. Dabei hört man immer öfter die Parole, dass für Parlamente und Volksbefragungen keine Zeit sei, und das dauernde Gerede der sogenannten „Alternativlosigkeit“ höhlt die Demokratie aus. Die Politiker führen eben deshalb keine Volksbefragung durch, weil sie genau wissen, dass dann die EU in ihrer jetzigen Form am Ende wäre, da es niemals dem Willen der Mehrheit des Volkes entspricht. Damit aber untergräbt man den Glauben der Menschen an den Sinn der Demokratie! Solch eine Entwicklung wäre in Europa höchst fatal. Gleich welche Zukunft man schaffen will, es darf niemals ohne das Volk und gegen das Volk geschehen. Schon jetzt hat man viel zu viel entschieden, obwohl die Politiker genau wissen, dass es gegen den Willen der Mehrheit des Volkes geschah. Damit schafft man ein System, welches gerade wir Deutschen eben nicht fördern und zulassen sollten, einen neuen Obrigkeitsstaat!

Es ist einfach eine Lüge zu behaupten, Frieden und Völkerverständigung gäbe es nur mit EURO und EU. Europa soll und muss kooperieren. Aber es gibt viele Wege dies zu schaffen. Ich bin überzeugt, es gibt Alternativen außer den Extremen in den aggressiven Nationalismus des 19. Jahrhunderts zu verfallen oder die EU als Schicksal hinzunehmen. Unsere Zukunft sollten wir auf jeden Fall langsam und behutsam erschaffen und uns weder von Bankern noch Berufspolitikern treiben lassen. Die jetzige Entwicklung ist für Europa, für Deutschland und die Demokratie fatal. Aber solange wir, das Volk selbst, nur da sitzen und uns nicht einmischen, werden die Politiker weiter ihr Europa-Experiment mit uns durchführen.

Warum ich gegen die Auszahlung von Geldern an Griechenland bin

Wir befinden uns heute in einer dermaßen emotional aufgeheizten Situation, wie es in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gewesen ist. Wir können von Glück sagen, dass wir immerhin in vergleichsweise pazifistischen Zeiten leben. Was viele nicht sehen oder nicht sehen wollen: wie nah Europa einem kommenden Krieg wirklich ist. Und ich rede hier von buchstäblichem Krieg. Anders als bei uns gibt es gerade in den ärmeren Europäischen Staaten wesentlich radikalere Parteien. Ungarn, das Land das die Wende 1989 einleitete, zeigt dies prägnant. Was heute geschieht und entschieden wird, darüber müssen sich alle Politiker und Bürger mehr als bisher im Klaren sein, das wird das Schicksal Europas in der Zukunft entscheidend prägen. Und was hier gesät wird sind Völkerhass und Krieg.

Natürlich habe ich mit der Notlage des griechischen Volkes Mitgefühl. Aber unter den jetzigen Voraussetzungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass das jetzige sogenannte „Rettungspaket“ wirklich hilft annähernd null. Griechenland wird durch die Sparwut in eine immer tiefere Depression getrieben und, gekettet an den Euro und die neuerlichen Kredite weiter in den Abgrund trudeln. Wie aber können wir Geberländer guten Gewissens das Geld unserer Steuerzahler in etwas investieren, dass aller Wahrscheinlichkeit Griechenland nicht vor dem Bankrott retten wird? Man kann es nicht.

Es ist auch eine äußerste Grausamkeit, das Volk der Griechen so viele Jahre in einer dauernden Schwebe am Rande des Abgrunds zu halten. Wenn schon jetzt der Widerstand gegen die Sparmaßnahmen so groß ist, und bei den strukturellen Problemen Griechenlands der Aufbau eher eine Sache von 10-20 Jahren ist, wie kann man da ernsthaft hoffen, die Griechen würden über Jahre oder Jahrzehnte geduldig die Weisungen aus Brüssel und die Härten ertragen ohne zu meutern? Selbst wenn man durch Trickserei eine gefällige Regierung an der Macht hält: es braucht die innere Zustimmung des Volkes, sonst wird es alle Maßnahmen boykottieren. Erzwingbar ist ein solcher Sparkurs auf so eine Lange frist in Griechenland auf gar keinen Fall!

Es wäre ein fataler Fehler, wenn man „Vereinigte Staaten von Europa“ über den Würgegriff von Schulden und Transferzahlungen erzwingen wollte. Ein so zusammengezwungenes Europa würde den Völkerhass verewigen, den es einst bannen wollte! Eine solche Geldumverteilung unter den Völkern Europas kann nur zu Neid, Missgunst und Zwietracht führen, wie wir es jetzt klar sehen!

Überdies würden gerade wir Deutsche uns in eine Lage bringen, die man unserem Land nicht wünschen darf. Wer anderen Geld verleiht und solche harten Auflagen fordert, der macht sich auf lange Sicht unbeliebt. Schon jetzt ist viel Porzellan zerschlagen, hat das Ansehen Deutschlands in Europa in einem Ausmaß gelitten wie seit Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr! Man hüte sich vor der Illusion, der Hass der ärmeren Völker in Europa sei nun ein Strohfeuer! Man wird diese Demütigung Griechenlands lange nicht vergessen, und wir werden außenpolitisch früher oder später dafür einen Preis bezahlen.

Der größte Fehler lag darin, damals Papandreu daran zu hindern, in Griechenland ein Referendum über Pleite oder Rettung durchzuführen. Wenn etwas der Sündenfall Deutschlands und der EU war, dann dies! Den gewählten Ministerpräsidenten eines souveränen Staates wie einen Schuljungen herbei zu zitieren und ihm den Volksentscheid zu verbieten, dann qua Diktat den Technokraten und Banker Papademos ohne Wahl und Volkeswille ins Amt zu hieven, das war ein moralischer Sündenfall ersten Ranges. Damit haben diejenigen, die Papandreu absägten und das Referendum verboten einen erheblichen Teil der Verantwortung übernommen, ob sie es wollen oder nicht. Wer einen anderen entmündigt, der trägt dann die Verantwortung.

Und nun begeht man den zweiten Sündenfall: man versucht Griechenland zu zwingen, die Wahl ganz abzusagen oder zumindest auch nach der Wahl keine Änderungen am Sparpaket durchzuführen. Worüber aber sollen die Griechen dann bei ihrer Wahl dann überhaupt noch entscheiden, wenn nicht über die schwerste Situation des Landes seit langem? Wie könnte irgendetwas anderes als der erklärte Volkeswille eine solche Last legitimieren? Keinen wird es so hart Treffen wie die Griechen, was in diesen Tagen entschieden wird. Die wohlhabenden Politiker, die die Entscheidung im Parlament treffen, wird kaum Not treffen. Aber dem Volk verlangt man erhebliches ab, und solch eine Entscheidung kann nur das Volk selbst treffen. Alles andere ist weder gerecht noch hat es eine wirtschaftliche Tragfähigkeit. Man hätte sich früher andere Maßnahmen und Entscheidungen gewünscht. Das jetzige Paket von Rettung und Sparmassnahmen ist kaum hilfreich. Aber zum jetzigen Zeitpunkt ist die Sache bereits so zugespitzt, dass es für die Griechen in der Tat nur noch die Wahl gibt, dieses Paket anzunehmen oder aus dem Euro auszutreten und den Bankrott zu erklären. Nur das griechische Volk kann und darf dies entscheiden.

Eine von EU und Deutschland aufgezwungene Technokratenregierung jedoch wäre der Supergau der Demokratie und ein Schandfleck in der Geschichte der Europäischen Union, welcher uns und die Idee Europa auf Jahrzehnte hinaus brandmarken würde.

8-Punkte-Programm zur Rettung der Euro-Zone

Alle sagen einem als EURO-Kritiker immer: “Mach Du doch einen Vorschlag!”, und oft bleibt man dann bei einfachen Antworten stecken. Dass hier eine Krise nicht nur der Verschuldung, sondern des ganzen politischen und wirtschaftlichen Systems vorliegt, kann kaum geleugnet werden. Mein Vorschlag, die acht Punkte, versuchen einen Kompromiß zwischen den extremen Forderungen der Euro-Skeptiker und Befürworter, den ich für maßvoll und doch entschieden genug halte.

(1) Deutschland und andere finanziell stabile Länder treten aus dem EURO aus, es erfolgt die Gründung eines Nord-Euro (NEU) und eines Süd-Euro (SEU) mit Deutschland als Kern der NEU-Zone und Frankreich oder Italien als Kern der SEU-Zone. (Frankreich müsste über seine Zugehörigkeit selbst entscheiden.) Ziel ist es, den südlichen Ländern wieder mehr Wettbewerbsfähigkeit durch eine schwächere Währung zu ermöglichen.

(2) Es erfolgt ein Umtausch der alten EURO-Währung in den Süd-Ländern im Verhältnis 2:1, so dass de facto den Südländern damit 50% Schulden erlassen werden. Dies wäre ein guter Anreiz für die Südländer und ein akzeptabler “Haircut” für die Nordländer.

(3) Die Südländer verpflichten sich vertraglich, die nach der Umrechnung 2:1 verbleibenden Schulden in Goldwert zu begleichen, damit die Schulden nicht durch Geldentwertung beglichen werden können.

(4) Die verbleibenden Schulden der Geber-Länder werden nach Anteil der Größe der Länder verteilt, gemessen am Haushalt der Staaten, die Schulden werden also von der Ebene der Europäischen Zentralbank überführt in bilaterale Schulden zwischen einzelnen Staaten.

(5) Das EU Parlament wird aufgelöst, da ohne eine Regierung auch kein Parlament notwendig ist. Es stellt zudem nur eine Verschwendung von Steuergeldern dar. Wie sich in der Krise zeigte, können die wichtigen Entscheidungen direkt auf Ebene der nationalen Regierungen getroffen werden.

(6) Die EU wird überführt in die EG, alle Behörden werden aufgelöst, übrig bleibt nur die Europäische Kommission und die ihr notwendigerweise zuarbeitenden Behörden. Diese Kommission darf nur in Einstimmigkeit beschließen und wird paritätisch von allen Mitgliedern der EG vertreten. Diese Kommission beschließt ausschließlich über formelle Angleichungen und allgemeine Leitlinien in der Zone der EG.

(7) Alle hoheitlichen und finanziellen Befugnisse werden den Nationalstaaten rück-übertragen, welche zuvor der EU übertragen wurden. Alle vormaligen EU Staaten unterzeichnen einen Vertrag, wonach die Abgabe von Befugnissen an einen “Superstaat” wie die EU in der Zukunft nur aufgrund von Volksentscheiden in allen Staaten getroffen werden dürfen. Es darf keine Abgabe hoheitlicher Rechte gleich welcher Art ohne Volksentscheide in allen Staaten geben. Man erkennt an, dass die Gründung einer EU ohne Volksentscheide eine moralisch und politisch falsche Vorgehensweise gewesen ist.

(8) Über weitere eventuelle Schuldenerlasse und Kredite verhandeln dann die Nationen bilateral.

Dilettantische Deutsche Außenpolitik

Dilettantische Deutsche Außenpolitik

Zweck der Außenpolitik eines Landes ist die Vertretung der Interessen eines Volkes im Dialog mit anderen Völkern. In dieser schlichten Definition kann man schon sehen, dass die derzeitige deutsche EU Politik nur als katastrophal bezeichnet werden kann. Was hier geschieht, deckt sich an keinem Punkt mit den vitalen Interessen Deutschlands, sondern läuft ihr in jedem einzelnen Punkt zuwider. Gesagt wurde schon genug darüber, dass die Vergabe von Krediten und Geldern an Länder der „PIGS“-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien) völlig an der Realität dieser Länder vorbei gehen. Diese Südländer haben eine politische Führungsschicht, welche vornehmlich fern ihrer Heimat, also im Ausland gelebt und studiert hat, d.h. die in ihrem eigenen Land gar keine Bodenhaftung haben, sondern eine Art aus ihren Völkern entfremdete Internationalisten sind. Diese Südstaaten haben eine politische und wirtschaftliche Elite, die gar nicht in ihren eigenen Ländern „zuhause“ sind, sondern aus dem Milieu der internationalen Banken und Investoren stammt. Sie haben die gleiche verderbliche Sicht auf ihre Länder wie die Heuschrecken-Investoren aus Amerika, und Banken-Clans wie Goldman-Sachs, welche Länder nur als Material der Ausplünderung betrachten. In diesen Zirkeln sind die Führer dieser Südstaaten in die Lehre gegangen! Da sitzt also schon eine völlig falsche Mannschaft am Ruder, denen eine Reform ihrer Wirtschaft gar nicht zuzutrauen wäre.

Hinzu kommt, dass in den Südstaaten, und dazu gehört auch Frankreich, eine völlig andere Mentalität des Wirtschaftens und der Politik vorzufinden sind, die eher vornehm mit dem Begriff der Klientelwirtschaft zu beschreiben sind. Da wächst nichts zusammen, und da gehört schon mal gar nichts zusammen! Man hat in der Deutschen Außenpolitik vor diesen Tatsachen vollkommen die Augen verschlossen, dass sowohl die politische Führungsschicht als auch die Mentalität der Südstaaten selbst überhaupt nicht geeignet sind, mit uns in eine wirtschaftliche oder gar politische Union zu gehen. Gar Vereinigte Staaten von Europa mit ihnen zu gründen! Oder glaubt man ernstlich, Frankreich oder Großbritannien würden JEMALS ihren nationalen Sitz im UNO Sicherheitsrat aufgeben zugunsten der EU? Wer so etwas glaubt müsste ja eher ins Narrenhaus überführt werden!

In Deutschland hingegen leben wir auf der Insel der vollkommenen Ignoranz. Teilweise gesteuert durch eine Kaste von Politikern und Journalisten, die nach dem Weltkrieg mit einem Deutschland-Hass aufgewachsen sind, und die für jede Art der nationalen Souveränität und Vertretung der eigenen Interessen an sich schon überhaupt kein Grundverständnis haben. Dieser deutsche Selbsthass prägt unsere ganze sogenannte Intellektuelle der Nachkriegszeit. Wobei dieser Objektivitätsfimmel offensichtlich eine typisch deutsche Krankheit ist, und hierzulande scheinbar nur das eine oder das andere Extrem vorzufinden ist.

„Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eignen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist.“
- Otto von Bismarck

Im Moment gibt es in Deutschland kaum eine EU kritische Stimmung, zum einen weil wir durch die perfide Konstruktion der EU davon profitieren, und zwar unter Ausbeutung der anderen Staaten der EURO – Zone. Auch dies ist eine Tatsache, die kein deutscher Politiker und kaum eine deutsche Presse thematisiert. Im Europäischen Ausland ist man sich dieser Schieflage nur allzu bewusst. Und hier leben die Deutschen wie auf einer Insel der Unwissenden, lächelnd träumen sie sich als „Europäer“, endlich erlöst vom Ballast Deutscher zu sein, nur dass diese Sicht von den Umstehenden überhaupt nicht geteilt wird, das sieht der Deutsche leider nicht. Es ist überhaupt eine völlig törichte Vorstellung in der deutschen Politik, andere Länder würden eine „Deutschenfreundliche“ Politik betreiben! Man verhandelt doch mit anderen Ländern nicht auf der Basis von Gefühlen oder Visionen, sondern aufgrund ganz handfester Interessen! Nur diese allein können Völker und Nationen in Frieden kooperieren lassen, und nicht die von einer Obrigkeit diktierte „Neue Weltordnung“!

Ökonomien sind auch 2012 weiterhin vor allem national, denn hier wird die Steuer erhoben, hier haben Bürger Mitsprache, hier spricht man überhaupt die gemeinsame Sprache, hat eine gemeinsame, verbindliche Kultur und Identität. Bereits jetzt sieht man ja, wie viele Führer der deutschen Industrie und Wirtschaft den EU Kurs der deutschen Politik aufs Schärfste kritisieren. Wenn eine ansonsten eher durch Zurückhaltung auftretende Führungsschicht hier dermaßen deutlich wird, sollten eigentlich in Berlin alle Alarmglocken läuten! Aber solch seligen Schlaf wie den unserer Politiker vermögen auch noch so laute Warnrufe kluger Köpfe nicht zu unterbrechen! Wie überhaupt die derzeitige Außenpolitik nur mit Schlafwandeln verglichen werden kann.

Es ist auch eine perfide Sache, wenn jetzt etwa von der Deutschen Regierung gefordert wird, Länder wie Griechenland quasi zu entmachten und unter die Zwangsverwaltung eines EU Kommissars zu stellen! Einer solchen Zerstörung der demokratischen Autonomie eines Volkes kann doch ernstlich kein ehrenwerter Mensch jemals zustimmen! Natürlich muss eine Regierung sachliche Forderungen stellen. Aber eine Auflösung der wirtschaftlichen Autonomie eines Volkes ist eine völlig andere Sache, die gerade eine Deutsche Regierung niemals fordern dürfte! Dass man in Deutschland nicht sieht, welchen Hass zwischen den Völkern man damit stiftet! Schon jetzt legt man hier die Grundlagen eines zukünftigen Konfliktes Europäischen Ausmaßes, vielleicht sogar eines Krieges. Auch der Erste Weltkrieg hatte ja eine 30-40 Jahre eskalierende Vorgeschichte, die in ständig neuen Forderungen und der Erniedrigung anderer Nationen ihren Anfang nahm. Hier wird die Saat der Feindschaft der Völker in der Zukunft gelegt! Man sät das aus, was man eigentlich angetreten ist zu verhindern, Feindschaft und Krieg. Wenn die verarmten Südstaaten wirtschaftlich zusammenbrechen ist eine Machtübernahme durch das Militär durchaus keine so unmögliche Sache. Auch hier leben die Deutschen auf einer Insel seliger Ignoranz, weil wir es uns hier eben so schwer vorstellen können. Es gibt aber bereits jetzt seriöse Studien, welche diese Szenarien, und selbst langfristig bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland, für möglich halten. In die Öffentlichkeit gelangen solche Studien selten.

Wir werden ja nicht nur von den Politikern, sondern vor allem von der Presse mit beschönigten Nachrichten eingelullt. Vergleicht man etwa die Nachrichtenübersicht der deutschen Presse zum Thema Europa in der Google.de Übersicht mit der internationalen Berichterstattung im Ausland, so sieht man dass außerhalb Deutschlands in der Presse die Lage wesentlich schärfer und gefährlicher angesehen wird. Viele Details fallen hier unter den Tisch oder werden in den Schlagzeilen viel zu beschönigt dargestellt. Die Ursache hat dies eben in einer deutschen Journalisten-Clique, die Deutschen Selbsthass mit der Muttermilch aufgesogen hat und für alle Europa-Ideen Feuer und Flamme ist, koste es was es wolle. So werden die Deutschen von unserer Presse in der Fata Morgana eingelullt, es sei zwar kritisch aber beherrschbar.

Auch hier in Deutschland selbst droht uns mittelfristig ein Szenario, dass sich viele Bürger heute nur schwer vorstellen können. Solange im Fernsehen alles friedlich scheint, Brot und Bier auf dem Tisch stehen, was sich Sorgen machen? Dass ein gigantischer wirtschaftlicher Zusammenbruch in den Südstaaten auch Deutschland in den Abgrund ziehen wird, das ja im Wesentlichen eine Exportnation ist, ist manchen nicht klar. Auch hier rächt sich eine falsche Politik, die nicht die wirtschaftliche Autarkie sondern eine immer größer werdende Abhängigkeit vom Ausland zum Inhalt hatte. Jetzt sind wir von jedem kleinen Land und seinen Marotten wirtschaftlich abhängig, weil wir gar keine autarke Wirtschaft mehr haben, die vor allem die Selbstversorgung zum Ziel hätte, wie es die Priorität der deutschen Innenpolitik hätte sein sollen. Globalisierung ist eben kein gottgegebenes Schicksal, sondern von Menschen gemacht, von Menschen entschieden und daher auch von Menschen zu verhindern! In dieser Verflechtung aber ist nun sowohl die wirtschaftliche Autarkie als auch die Demokratie selbst in Gefahr! Und man täusche sich nicht! Kommt es in Deutschland zum Zusammenbruch, drohen uns böse Szenen in den Straßen! Man hat die Haltung der Deutschen zu Ausländern und Migranten ja mit Mahn- und Drohkulissen für Jahrzehnte unter dem Deckel gehalten. Daher täuschen sich etliche Gutmenschen, wenn sie denken was für ein nettes und tolerantes Volk hier lebe. Man stellt sich hier Ausländerhass als die Marotte einer winzigen Minderheit vor, und darin täuscht man sich gewaltig! Geht erst einmal die Wirtschaft auf Schussfahrt, werden sowohl viele Gruppen von Migranten wie auch viele Deutsche schnell in Verhaltensweisen verfallen, die man nur als Bürgerkrieg bezeichnen kann. Breite Schichten von Migranten aus Russland und Arabien etwa werden, fällt die staatliche Alimentierung zusammen, kaum friedlich und ruhig in Armut verharren. Und umgekehrt werden auch etliche Deutsche sich Schuldige suchen. Es wird eine Zukunft, die sich unser verträumtes deutsches Volk heute kaum vorstellen kann!

Es ist eine törichte und falsche Idee zu glauben, wir könnten tatsächlich Griechenland, oder gar noch mehr Länder der EU aufbauen! In Deutschland selber haben wir erlebt, wie schwer es ist, eine marode Volkswirtschaft aufzubauen, nämlich im Beitritt der DDR. Hier war es eine ähnlich marode Situation, und selbst nach über 20 Jahren, ist die Arbeitslosigkeit extrem hoch, sind die neuen Bundesländer, die ehemalige DDR, hoch verschuldet, von den gigantischen Schulden im Bundeshaushalt ganz zu schweigen! Beigetragen dazu hat auch, dass aus der verarmten Region der DDR nach der Wiedervereinigung viele junge und gebildete Menschen einfach in den reichen Westen abhauten, so dass nun in weiten Landstrichen die Alten, Armen und Arbeitslosen übrig geblieben sind, und die Regionen um ihre Jugend und ihre Intelligenz ausgeblutet sind. Ein ähnliches Schicksal stünde auch den Südstaaten bevor. Schon jetzt gehen viele junge und gebildete Spanier und Portugiesen aus ihrer Heimat weg, unter anderem nach Deutschland. Auf unserem Arbeitsmarkt werden sie eine zusätzliche Konkurrenz für die deutschen Fachkräfte, und in ihrer Heimat fehlen sie dann und verschlimmern so weiter das Gefälle. Es ist im Ganzen eine Methode, die nur den Untergang herbeiführt, den sie eigentlich verhindern will. Sie dient weder unseren Interessen, noch ist es anderen Völkern zumutbar, dass wir sie auf diese Weise ausbluten lassen. Nur die Beendigung der EU und die Abschaffung des Euro können den Völkern ihre wirtschaftliche Kraft wiedererlangen lassen.

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Europa – Die Flucht der Deutschen vor sich selbst

Man hört in Deutschland vor allem bei jüngeren Leuten oft, wenn man sie nach ihrer Identität fragt, sie fühlten sich als Europäer, nicht als Deutscher. Abgesehen davon, dass es gar kein „Europäisches Volk“ gibt und Europa nur ein Begriff der Geographie ist wie Alpen oder Schwarzwald, markiert es eine Neigung der Nachkriegsdeutschen, die schon länger existiert als mancher junge Mensch heute denkt. In den 70ern und 80ern hatte die damalige Jugend die gleiche Tendenz zur Selbstverleugnung der deutschen Identität, man gab im Ausland ungern an, Deutscher zu sein. Es galt als spießig und negativ. Und das ist es geblieben, und das ist, was fundamental unterscheidet wenn ein Deutscher sagt, er fühle sich als Europäer im Vergleich zu einem Schweden, Franzosen, Polen oder Italiener. (Ein Engländer käme nie auf den Gedanken, sich als Europäer zu bezeichnen!) Es ist eine Flucht vor der immer noch unbequemen Tatsache, Deutscher zu sein. Früher, wenn man verreist war, konnte man nur lügen, sagen man sei Schweizer oder Holländer. Heute hat man eine bequemere Flucht vor der eigenen Geschichte; plötzlich hat man einen schicken Ausweg: man kann sich als Europäer fühlen, und mit einem Mal sind all die Belastungen der Geschichte wie weg gezaubert! Wie elegant. Nur klappt es eben nicht.

Kein Franzose, Schwede, Pole oder irgendein anderer Bürger eines EU Landes würde jemals das gleiche empfinden wie ein Deutscher der sagt, er sei Europäer. Für Angehörige anderer Völker ist „Europa“ ein „obendrauf“ zur nationalen Identität, kein Substitut! Für einen Franzosen etwa ist es eine Zusatz-Identität, so wie man etwa gleichzeitig katholisch und deutsch sein kann. Es käme dem Franzosen niemals in den Sinn, Europäer als Ersatz dafür herzunehmen, dem Volk der „Grande Nation“ anzugehören! Für den Deutschen aber soll es Ersatz-Identität zur bösen eigenen Identität sein. Als könnte man aufhören von anderen als Deutscher wahrgenommen zu werden! Und das ist der Fehlschluss: es gibt kein Entkommen davor, Deutscher zu sein. Außer man wandert nach Amerika aus, und vermutlich nicht einmal dann. Für die anderen Nationen, werden wir immer die Deutschen sein, mit denen sie all das Gute und Schlechte verbinden. Sie werden niemals in 1000 Jahren aufhören uns an erster Stelle als Deutsche zu sehen, und dann erst als etwas anderes. Geboren ist die Idee von dem einen Prozent intellektueller „Weltbürger“, welche die Verpflichtungen eines Vaterlandes immer schon eher als Last ansahen, und nun froh sind, wenn sie dem in eine Seifenblase „EU“ entkommen, und sei es nur bis zum Crash.

Churchill bemerkte einst „Germans you either have at your throat or at your feet.“ (Deutsche sind dir entweder an deiner Gurgel oder zu deinen Füßen.) Und das ist leider wahr. Wir sind entweder ein Herrenvolk oder ein Sklavenvolk; für gesundes Mittelmaß waren Deutsche im Guten wie Bösen nie bekannt. Und wie wir einst die perfekten Übermenschen sein wollten, so möchten die Deutschen heute die perfekten Europäer sein, Selbstverleugnung bis zum Untergang inklusive. Das gruselige ist, dass wir gar nicht merken wie suspekt uns diese Selbstverleugnung in den Augen anderer Nationen macht. Für jede andere Nation ist Nationalismus normal, und daher eine Nation scheinbar ohne Nationalismus zumindest verdächtig. Man nimmt diese Selbst-Geißelung im Ausland durchaus wahr, auch wenn wir es nicht sehen wollen! Und sie flößt nicht eben Vertrauen in die Berechenbarkeit ein.

Es ist eine große Selbsttäuschung, wenn man meint, andere Länder könnten „deutsch-freundlich“ sein. Nationen sind nie „freundlich“ gegenüber anderen. Politik ist nämlich keine Sache von Gefühlen, sondern von handfesten Interessen. Aus diesen wird tragfähige Politik geboren, nicht aus emotionalen Seifenblasen.

Deutsche Politik wird nach wie vor von einem Gefühl dominiert: dem Selbsthass. Es ist dieser Selbsthass, welcher uns Milliarden und Billionen für andere Länder zur Verfügung stellen lässt, welcher uns immer still halten lässt, wenn andere uns geißeln, welche uns mit absurdem Langmut gegenüber kriminellen Migranten agieren lässt. Wir hassen uns so sehr, dass wir empfinden, wir haben ja all das Unbill wegen unserer bösen Taten verdient. Kein anderes Volk lässt sich so viel bieten, sowohl im Ungang mit anderen Ländern wie im Umgang mit Migranten, wie die Deutschen. Der Selbsthass ist so groß, dass wir das Thema komplett als Tabu erklären und jedes Faktum verschweigen oder verdrehen, bis es unserem aus Selbsthass entsprungenen Gutmenschentum entspricht. Vernunft ist etwas anderes. Die Ausgeburt solchen Selbsthasses sieht man in vermeintlichen Granden wie Helmut Schmidt, der allen Ernstes die CDU dieser Tage des „Deutschnationalismus“ anklagte, nur weil diese sich gegen Eurobonds und damit eine Schuldenunion stemmte. Nun steht es mir fern ausgerechnet die CDU zu verteidigen, oder gar Angela Merkel. Aber man muss schon reichlich entfernt von der Realität sein um diese ökonomische Entscheidung gegen Eurobonds als „deutsch-national“ zu bezeichnen. Es ist der übliche Diener-Reflex der Nachkriegszeit, das am Leben gehaltene Schuldbewusstsein, welche schon jeder geringste Regung einmal für die eigenen, deutschen Interessen einzutreten, gleich von (gewöhnlich Linken) zu geißeln beginnt.

Eine sachlich tragfähige Kooperation aber kann nur aufgrund tatsächlicher Interessen bestehen, und das erfordert erst einmal, dass alle Partner überhaupt sich zu ihren Interessen und ihrer Identität bekennen! Wir können gar keine Europäer sein, da wir vollkommen verlernt haben, was überhaupt eine solche Identität bedeutet! Es ist uns nach dem Kriege bewusst aberzogen worden. Und ich muss hier der Generation meiner Väter und Mütter auch einmal den Vorwurf machen, sie haben sich für die Interessen unseres Landes nicht eingesetzt! Sie haben unser Land verkommen lassen, so dass es an die EU verkauft und von Migranten überflutet wurde. Dagegen hat die Generation unserer Eltern nicht das Geringste getan! Es wurde ihnen beides obrigkeitsstaatlich verordnet, rebelliert wurde nicht und man forderte Mitsprache auch nicht ein. Der ganze Zuzug von Migranten z.B. ist bis heute ein vollkommendes Tabu. Fehlentwicklungen dürfen überhaupt nicht diskutiert werden, und um die Vergangenheit wird bereits der Schleier von Lügen gebildet. So wurde erst vor Kurzem der Jahrestag des Beginns des Zuzugs von Türken im Bundestag gefeiert. Erlogen war aber, warum es dazu kam, nämlich weil bereits illegal Türken einwanderten, und die USA die damals noch nicht souveräne deutsche Regierung nötigte, den militärischen Partner der USA, die Türkei, mit Zuzugsmöglichkeiten nach Deutschland an den Westen zu binden! Die Türken-Einwanderung ist eine von den USA erzwungene Maßnahme, die damals eigentlich auf sehr begrenzte Zeit konzipiert war. Geplant war, und auch das steht in diesem Gesetz, die Türkei müsse nach wenigen Jahren ihre Mitbürger wieder zurücknehmen! Von dauerhaftem Hiersein und endlosem weiteren Zuzug war nie die Rede! Es gäbe genug zum Thema verfehlte Politik im Bereich Migration zu sagen, aber das wäre etwas für ein ganzes Buch. Dass der Zuzug von Türken und Arabern aber kein „Gewinn“ sondern eine enorme finanzielle und kulturelle Last ist, lässt sich aber klar genug beweisen für jeden, der nicht durch die Scheuklappen von „Political Correctness“ verblendet ist. Und auch hier liegt die Wurzel im deutschen Selbsthass, der verbaut, dass wir irgendwie auch nur halbwegs vernünftig mit dem Problem umgehen. (Eine Tatsache übrigens, der sich jeder Migrant klar bewusst ist.)

Die Vorstellung einer Einigung Europas als Supranation ist eine Zusammenstellung so vieler Hirngespinste und Seifenblasen, dass es einen an sich wundern müsste, wie eine solche Vorstellung geglaubt werden kann. Aber nach dem Motto „Menschen werden leichter Opfer einer großen Lüge als nur einer kleinen“, macht man uns Europa als bessere Zukunft vor.

Tatsache ist fast in allen Punkten das Gegenteil. Euro und EU haben, wie man dieser Tage sehr anschaulich sieht, die Feindschaft und das Misstrauen der Völker verstärkt, anstatt sie zu schwächen, und damit Krisen und Konflikte der Zukunft nicht verhindert, sondern im Gegenteil viel wahrscheinlicher gemacht! Wie man im Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien und den vormaligen Sowjet-Republiken sieht, schürt die erzwungene Gemeinsamkeit Hass und Gewalt und programmiert Bürgerkriege der Zukunft geradezu vor! Man kann Völkern nicht die politische Autonomie rauben, ohne dass es sich nicht eines Tages rächt. Wie überheblich unverständlich standen wir etwa den Bestrebungen der Autonomie der Völker der Tschechen und Slowaken gegenüber, die man einst in den Kunststaat Tschechoslowakei gezwungen hatte. Wir verstanden all die Konflikte nicht, weil man uns überhaupt jedes gesunde und natürliche Gefühl des Volkstums und der nationalen Identität ausgetrieben hatte! Wie wenig eine Schuldenunion, d.h. ein finanzieller Transfer nützt, sieht man ja in unserem eigenen Länder-Finanz-Ausgleich. Letzterer ist ein Transfer von Geldern von reichen zu armen Bundesländern; das reiche Bayern also muss einen erheblichen Teil seines erwirtschafteten Geldes an chronische Schuldenmacher wie Berlin übertragen. Abgesehen davon, dass selbst innerhalb Deutschlands dieser Transfer höchst umstritten ist, hat es den Schuldenmachern auch in Jahrzehnten nicht ein Stück aus den Schulden geholfen! Im Gegenteil, die verschuldeten Bundesländer ruhten sich auf dem Transfer aus und machten immer mehr Schulden! Wenn es aber schon innerhalb Deutschlands nicht klappt, wie kann so ein Instrument gar in Europa funktionieren? Der bloße Gedanke muss einem doch angesichts inländischer Verhältnisse als bloßer Wahn vorkommen!

Und wie könnte eine Europäische Supranation entstehen, wenn weiterhin 30 oder mehr unterschiedliche Sprachen gesprochen werden? Wir wissen ja über die EU Politiker gar nichts, können uns in einem so großen Staat Europa gar nicht mehr orientieren, allein der Größe wegen, aber auch wegen der Sprachbarriere. Sicher, manches kann man übersetzen, aber der Großteil wird einem doch entgehen. Oder wollen wir auch die Sprachen der Völker zerstören in dem wir deutsch verbieten und eine kulturlose Einheitssprache wie Esperanto einführen? Es wäre die entgültige Kultur- und Identitätsvernichtung und eine Verelendung der Völker wie es einst die UdSSR in der Schaffung des „Sowjet-Menschentypus“ versuchte. Ein solcher Versuch kann nur eine Zukunft erschaffen, wie man in ausreichend Beispielen gesehen hat: den Europäischen Bürgerkrieg!

Kategorien:Deutschland, Europa, Politik

Europa News

Welche Mentalität Griechenland in die Schulden getrieben hat, kann man gut an diesem Beispiel sehen. So kam erst jetzt heraus, dass der Griechische Staat 8 Milliarden Euro an schon lange Verstorbene als Rente ausbezahlt hat!
Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article13690170/Griechenland-zahlte-Toten-acht-Milliarden-Euro-Rente.html

Andererseits kann es auch nicht richtig sein, dass die EU den Griechen eine Fremd-Regierung vorsetzt, wie nun geschehen. Griechenland wurde praktisch die Souveränität entzogen. Dass hier nun die Völker durch den EURO eher verfeindet als befreundet werden, ist die Folge.
Quelle: http://www.telegraph.co.uk/finance/comment/ambroseevans_pritchard/8858604/The-two-halves-of-the-eurozone-are-locked-in-a-broken-marriage.html

Selbst der neutrale und sachliche Berliner Tagesspiegel kommentiert über die tiefen Zerwürfnisse, welche der EURO hervorruft, und beklagt das falsche Denken der Eurokraten, welche eher im Gegenteil eine Verfeindung der Völker erzeugen. Dass ein von Deutschland geführtes EU Imperium nicht richtig sein KANN, liegt eigentlich auf der Hand. Nur leider für die Politiker nicht.
Quelle:http://www.tagesspiegel.de/meinung/deutschland-kann-die-eu-nicht-fuehren/5772654.html

Und hier ein interessantes Interview mit Frank Schäffler (FPD), welcher sich gegen den Rettungsschirm ausspricht und einer der wenigen Politiker ist, welcher gegen diesen EURO Wahnsinn spricht.
Quelle: http://spreegurke.twoday.net/stories/49599868/

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